Aktuelles

Heinrich Pera Preisverleihung 2019

Zum vierten Mal verleiht das Hospiz- und Palliativzentrum Heinrich Pera die Heinrich Pera Medaille. 2019 wird das Projekt ‚Endlich‘ ausgezeichnet. Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 bis 13 können sich im Projektunterricht zusammen mit Lehrkräften und Hospizmitarbeitern mit den Themen ‚Sterben, Tod und Trauer‘ auseinandersetzen. Mit Freude erwarten wir die Preisträgerinnen Nicole Nolden, Kirsten Fay, Dr. Birgit Weihrauch und den Preisträger Prof. Dr. Raymond Voltz.

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Projektwoche 2019

Der ambulante Kinderhospizdienst war vom 1. bis 5. April 2019 wieder mit dem Projekt „Hospiz macht Schule“ in der Montessori-Schule Halle. Unser besonderer Dank für die kreative Umsetzung dieser Woche geht an die beteiligten Ehrenamtlichen, Gabriele Kleine, Anne Kunze, Karla Müller, Helga Obst, Frederic Quink und Ingeborg Schellmann.

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„Ich fand schön, dass wir über Sterben und Traurigsein reden konnten. Das macht man sonst nicht.“

Auch in diesem Jahr besuchten sechs ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und ein Mitarbeiter die Montessori-Schule an den Franckeschen Stiftungen, um im Rahmen des Projektes „Hospiz macht Schule“ mit den Kleinen über ein großes Thema zu sprechen.

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Unsere Ehrenamtlichen sind ein Spiegel der Gesellschaft

Frau Wirth, was ist Ihre Aufgabe?
Ich bin Leiterin des ambulanten Hospiz- und Kinderhospizdienstes in Halle. Wir bereiten Ehrenamtliche vor, dass sie in die Begleitung von schwerkranken Menschen gehen können. Personen, die unseren Vorbereitungskurs besuchen möchten, sind sehr vielfältig, sie sind ein Spiegel der Gesellschaft. Bevor eine Begleitung beginnt, führen die Koordinatorinnen ein Erstgespräch in den Familien. Sie kennen die Ehrenamtlichen gut und wissen, wer zu welcher Familie passt. Denn unsere Mitarbeiter sind nicht nur für den kranken Menschen da, sondern auch für die Familie.

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Und auch nachts wird gestorben

Frau Glocke, was ist für Sie Hospiz?
Hospiz ist ein unglaublich guter und wichtiger Gedanke, der leider heutzutage in unserer Gesellschaft notwendig geworden ist. Sterben gab es schon immer und früher wurde damit gelebt. Heute ist es nicht mehr natürlich und es macht mich auch ein bisschen traurig, dass Hospize überhaupt notwendig geworden sind und dass Angehörige es nicht mehr leisten können oder wollen, jemanden zu Hause sterben zu lassen.
Für mich ist die Tätigkeit eine große Erfüllung, denn das ist ein wichtiger Beitrag für die Gesellschaft. Und ich halte es für notwendig, das dunkle Bild vom Sterben aufzulösen.

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Man ist nicht nur für sich selbst verantwortlich

Herr Dr. Asperger, hat sich der Umgang mit dem Tod im Laufe ihrer ärztlichen Tätigkeit verändert?
Es ist insgesamt differenzierter, aber auch komplizierter geworden. Im nahen Umfeld trägt vieles dazu bei, Sterbenden dem nahenden Tod mit Würde und ohne Angst entgegen zu sehen. Durch Palliativstationen, Hospize, vor allem aber auch das Sprechen über das Problem Tod und Sterben hat zu einer Verbesserung des Umgangs mit dem Thema beigetragen. Aber die Situation an sich, in der Gesellschaft, ist wesentlich schwieriger geworden, weil der Tod nicht mehr dazu gehört. Eigentlich leben wir in einer Konsumgesellschaft, in der das Leben zählt das schöne, erfolgreiche und möglichst lange. Für viele eine Gesellschaft, in der Schönheit und Sportlichkeit zählt und all das, was man tut, damit man nicht stirbt. Viele denken, Sterben gibt es nicht.

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Öffentlicher Vortrag: „Die zweite Geige spielen, damit der Solist sich entfalten kann – Kinderhospizbegleitung auf dem Lebensweg“

Zu diesem Vortrag mit Edith Droste laden wir sie herzlich anlässlich des nationalen und internationalen Kinderhospiztages ein.

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Hospiz am St. Elisabeth-Krankenhaus Halle gGmbH