Hospiz Halle gGmbH

Zu diesem Vortrag mit Edith Droste laden wir sie herzlich anlässlich des nationalen und internationalen Kinderhospiztages ein.

portrait frau drosteFoto: Barbara AnneserIn der Kinderhospizarbeit begleiten wir Kinder und Jugendliche und deren Familie: ab der Diagnose einer lebensverkürzenden Erkrankung, im Alltag und im Sterbeprozess.

Aber was wünschen sich die jungen Menschen von uns? Wie können wir ihnen in traurigen, leidvollen Situationen beistehen? Und was können wir tun, um ihnen das Auskosten der schönen Seiten des Lebens zu ermöglichen?

Dasein und mittragen, unterstützen und entlasten, Mitgefühl zeigen. So lautet die Antwort der Kinderhospizarbeit. Vielleicht verlässt uns, die Begleiter*innen, gerade in schwierigen, tabuisierten Situationen, in denen wir doch alles besonders gut machen wollen, manchmal der Mut.

Wie es gelingen kann - als Nachbar*in oder als Wegbegleiter*in, als Ehrenamtliche oder als Fachkraft im Hospiz, in der Schule oder im Krankenhaus – den Lebensweg der Betroffenen zu erleichtern und zu bereichern, die zweite Geige zu spielen, damit die Kinder und Jugendlichen ihre Autonomie leben können, davon handelt der Vortrag.

 

frau droste mit einem kindFoto: Dr. Wolfgang BeerEdith Droste
Diplom Politologin und Trauerbegleiterin, ist Referentin, Autorin und Tagungsleiterin für Hospiz und Palliative Care. Sie leitete die Deutsche Kinderhospizakademie von 2003 – 2012.
Aktuell ist sie als nebenamtliche Studienleiterin der Evangelischen Akademie Villigst und Referentin in der Kinderhospizarbeit tätig.

Datum: 13. Februar 2020
Zeit: 19:30 Uhr
Ort: Stadtbibliothek Halle, Salzgrafenstr. 2, 06108 Halle (Saale)